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05.01.2021

Clubübergreifendes Helfen

3 Steyrer Clubs spenden Vibrationsplatte für den kleinen Daris

Unsere Vizepräsidentin Eva Holzapfel wusste von dem dringenden Bedarfs einer Vibrationsplatte für den kleinen Daris. Der 4,5 Jahre alte Bub leidet an spinaler Muskelatrophie SMA Typ 1, mittels täglicher aufwändiger Therapien wird versucht, seine selbstständige Bewegungsfähigkeit und Mobilität zu kräftigen. Seine liebevolle und fürsorgliche Familie hilft hier ordentlich mit und stellt den ganzen Familienalltag auf die notwendigen Behandlungen ein. Die Vibrationsplatte Gallileo stimuliert die Muskeln und kräftigt sein Bewegungsrepertoire. Derzeit kann Daris diese Platte nur im Krankenhaus benutzen, und das nicht so oft als benötigt.

Margit Wolfesberger (Lions Club Omnia,) Eva Holzapfl (SI Club), Daniel Granegger und Nicole Spitzl (Lions Club St. Ulrich)
Margit Wolfesberger (Lions Club Omnia,) Eva Holzapfl (SI Club), Daniel Granegger und Nicole Spitzl (Lions Club St. Ulrich)

Rasch handelten hier 3 Serviceclubs gemeinsam: Lions Club Omnia Steyr, Soroptimist International Club Steyr und Lions Club St.Ulrich. Mit € 2300,- leisteten sie einen ordentlichen Beitrag zum Ankauf der heilenden „Wackelplatte“ , diese wird jetzt mehrfach am Tag genutzt und erspar die vielen Fahrten zum Krankenhaus.  Etwas mehr freie Zeit gibt es dadurch auch für die Familie. Dieses unkomplizierte schnelle clubübergreifende Helfen konnte damit noch ein ordentliches Weihnachtsgeschenk machen.

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17.11.2020

'Ida' - Soroptimistinnen bringen Nähe trotz Abstand

SI Steyr sammelt für die Unterstützung von belasteten Müttern

Die Weihnachtssterne sorgen für genügend Abstand. Der Zweck der Aktion soll aber Nähe vermitteln. Auch wenn aufgrund von Corona das diesjährige Jazz & Jam des Soroptimistclub Steyr nicht stattfinden kann, gibt es doch die Möglichkeit allerlei Köstlichkeiten wie Weihnachtskekse, süße und saure Marmeladen, Geschenke u.v.m zu kaufen. In der Gärtnerei Angerer, welche als landwirtschaftlicher Betrieb auch während des Lockdowns offen halte darf, wird ab 20.11. auf einem Weihnachtstisch ein liebevolles Sortiment aufgebaut. Die begehrten Geschenkkörbe können wieder bestellt werden, telefonisch unter 0664/5357472. 

Vizepräsidentin Eva Holzapfel mit den Clubschwestern Gabi Corr-Schnurpfeil und Elisabeth Angerer-Schmid (c) Karin Proyer
Vizepräsidentin Eva Holzapfel mit den Clubschwestern Gabi Corr-Schnurpfeil und Elisabeth Angerer-Schmid (c) Karin Proyer

Mit dem Erlös kann der Impuls zu einem neuen Projekt gegeben werden, welches sich um Mütter mit Kindern kümmert, deren Beziehung einem besonderen Belastungsfaktor ausgesetzt ist. Neben Armut, psychischen Erkrankungen, Überlastung von Alleinerziehenden zeichnen sich besonders jetzt bereits große Belastungen und Vereinsamung aufgrund der Sondersituation bedingt durch das Coronavirus ab. IDA – Ich und Du im Austausch heißt das Projekt. Erfahrene gut ausgebildete HelferInnen der Frühen Hilfen sprechen die Betroffenen in ihrem Zuhause an, um im vertrauten Umfeld sinnvolle Hilfsmaßnahmen miteinander entwickeln zu können oder Kontakt mit ähnlich betroffenen Familien herzustellen.

Sogar einen Nobelpreis gab es für die Berechnung, dass jeder investierte Euro in frühe Förderung 8fach zurückkommt und dass bei der Betreuung von Risikofamilien die Rendite sogar 1:16 ist. Harte Fakten, aber Familienidylle ist nicht selbstverständlich, manchmal kann man den Weg dazu unterstützen,- dafür ist diese Weihnachtsaktion gedacht.



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16.11.2020

ORANGE THE WORLD 2020

Weltweite Kampagne von 25. November bis 10. Dezember

Unter der Schirmherrschaft von Schauspielerin Ursula Strauss erstrahlen im Rahmen der 16-tägigen UN Women Kampagne 223 öffentliche und private Gebäude und Objekte in Österreich in der Farbe der Solidarität: Orange.

Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen - (c) si österr. union
Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen - (c) si österr. union
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Gewalt an Frauen und Mädchen sichtbar machen – dies ist das Ziel der internationalen UN Women Kampagne ORANGE THE WORLD, bei der weltweit symbolträchtige Gebäude in orange Licht erstrahlen. Die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, welche jährlich zwischen dem 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – und dem 10. Dezember – dem Internationalen Tag der Menschrechte und zugleich Soroptimist-Tag – stattfinden, werden in Österreich seit 2017 gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens und HeForShe Graz umgesetzt. Erste Group Bank AG, Energie Steiermark, T-Mobile Austria GmbH, UNIQA Österreich Versicherungen AG und die Raiffeisen Bankengruppe Österreich unterstützen diese wichtige Awareness-Kampagne heuer als Sponsoren in Österreich.

Bereits zum dritten Mal in Folge Schirmherrin der Kampagne in Österreich ist Ursula Strauss. Die Schauspielerin engagiert sich stark im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und tritt dafür ein, dass Gewaltopfer die Chance erhalten, sich mit ihren Erfahrungen in der Öffentlichkeit positionieren zu dürfen. Wie wichtig die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung zu diesem Thema auch in Österreich 2020 immer noch ist, zeigen die Statistiken: 20 Prozent aller österreichischen Frauen ab 15 Jahren waren bereits von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. 35 Prozent aller Frauen in Österreich wurden bereits sexuell belästigt. Viele Frauen sehen jedoch noch immer von Anzeigen ab. Der Handlungsbedarf ist weiterhin riesig, weshalb sich ORANGE THE WORLD auf Bewusstmachen, Vorbeugen und Reagieren fokussiert.

Um die Thematik in den öffentlichen Diskurs zu rücken, wird auch dieses Jahr in ganz Österreich ein sichtbares – oranges – Zeichen gesetzt. Die praktische Umsetzung der Kampagne in den Bundesländern wird von den 60 Soroptimistclubs in ganz Österreich forciert. „Die Bekämpfung der Gewalt an Frauen ist eines der obersten Ziele von Soroptimist International. Durch unser flächendeckendes Netzwerk in ganz Österreich war es uns auch heuer möglich, ein aktiver Partner für UN Women zu sein.“, erklärt Unionspräsidentin Dr.in Eliette Thurn. Das Wiener Volkskundemuseum, die Albertina, der Uniqa Tower, der Grazer Uhrturm, das Goldene Dachl in Innsbruck und das Schloss Mirabell in Salzburg sowie das Vorarlberger Landestheater in Bregenz – dies sind einige der bekanntesten Beispiele der mehr als 160 öffentlichen Gebäude in Österreich, die orange beleuchtet werden. Die Anzahl der beleuchteten Gebäude konnte somit seit dem österreichischen Start der Kampagne 2017 beinahe verdreifacht werden.

Der erfolgreiche Schwerpunkt von 2019, welcher auf der Einbeziehung von Krankenhäusern und der Sichtbarmachung der dort beschäftigten Opferschutzgruppen lag, wird 2020 weitergeführt. So erstrahlen wieder zahlreiche Krankenhäuser in orangem Licht. Zusätzlich liegt der Fokus dieses Jahr auf den Universitäten – im Besonderen medizinischen Fakultäten. In diesem Zusammenhang werden auch interdisziplinäre Podiumsdiskussionen zum Thema Gewalt an Frauen organisiert. Es wird Vieles umgesetzt werden in den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen – und die Botschaft ist klar: Hinsehen. Handeln.

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09.07.2020

SI Steyr unterstützt das Steyrer Frauenhaus

Startpakete für ein selbst bestimmtes, gewaltfreies Leben

Der Si Club Steyr konnte der Frauenhaus-Chefin Gabriele Sillip Starpakete für 6 Frauen, die kurz vor dem Einzug in eine neue Wohnung stehen, übergeben.

Paketübergabe in der Gärtnerei unserer Clubschwester Lisi Angerer
Paketübergabe in der Gärtnerei unserer Clubschwester Lisi Angerer

Die Bewohnerinnen des Frauenhaus und ihre Kinder bekommen hier vorerst Schutz, Unterkunft und psychologische Unterstützung, bevor sie in die Eigenständigkeit entlassen werden. Da sie ihre alten Wohnungen meist ohne jeden Hausrat und finanzielle Möglichkeiten verlassen müssen, sind die Startpakete eine wichtige Hilfe beim Start in ein neues, sicheres und gewaltfreies Leben.

Die Pakete enthalten eine Grundausstattung in Form von Geschirr, Bettwäsche, Handtücher und praktischem Hausrat im Wert von je 600 Euro.

Initiiert wurde das Projekt vom SI Club Linz Fidentia und Unterstützung kommt vom Möbelhaus Lutz mit großartigen Konditionen.

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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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